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Tansania

URBIS FOUNDATION fördert in Tansania und auf Sansibar finanziell die Maßnahmen der Deutsch-Tansanischen Partnerschaft e.V.. Die Fördermaßnahmen in Tansania sind ausschließlich auf die Verbreitung und den Einsatz von Solartechnik, insbesondere von Solarlampen und Solarhomesystemen (SHS) ausgerichtet. Damit setzt die Stiftung ihr Ziel, die Förderung regenerativer Energien, mit besonderer Intensität um. In Tansania finden sich dafür vergleichsweise günstige Voraussetzungen durch die Kompetenz bestehender nationaler und engagierter internationaler Partnerorganisationen vor Ort (Tanzania Renewable Energy Association (TAREA), Zansibar Solar Energy Association (ZASEA), North-South-Initiative des Evangelischen Hilfswerks für Afrika (NSI)).

In dem breit gefächerten Solarprogramm der Deutsch-Tansanischen Partnerschaft (DTP e.V.) unterstützt URBIS FOUNDATION auch im laufenden Jahr den Einsatz von Freiwilligen im Bereich Erneuerbare Energien. Mit diesem Einsatz junger Interessierter aus Tansania kann mit Verstärkung durch das weltwärts-Programm Sensibilisierungs- und Multiplikatorenarbeit zur Nutzung und Wartung von Solarsystemen vor allem im dörflichen Umfeld geleistet werden. Damit setzt die Stiftung ihr langjähriges Engagement fort, mit dem sie seit 2005 daran beteiligt war, den Übergang des Freiwilligen Ökologischen Jahres zum Entsendeprogramm der deutschen Regierung „weltwärts“ im Bereich Solartechnik der DTP e.V. in Tansania zu finanzieren.

Ab 1. September 2012 hat die DTP ihre individuellen finanziellen Zuwendungen an die Freiwilligen beendet. Die Firmen sind nun dank der guten Erfahrungen bereit, die Freiwilligen selbst zu bezahlen. Dies ist den Firmen durch die sehr viel bessere Marktsituation zuzumuten.

Im Jahr 2010 stellte URBIS FOUNDATION außerdem finanzielle Mittel für die Anschaffung eines solar-betriebenen Back-Up-Systems und ebenfalls eine finanzielle Förderung des lokalen Solar-Technik-Netzwerks von Sansibar, „ZASEA“, zur Verfügung. ZASEA kann damit sowohl einen Teil der Personalkosten als auch einen Teil seines Schulungsprogramms im Bereich Solartechnik finanzieren.  2011 lief das ZASEA-Schulprogramm/ „One Child One Light“ an, welches u.a. von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NSU) und der URBIS FOUNDATION gefördert wird.

Ziele dieses Programms sind:

  • Sauberes, bezahlbares Licht zum Lernen für Schülerinnen und Schüler in Dörfern ohne Stromanschluss;
  • Klimaschutz durch Vermeidung von CO2-Emissionen;
  • Zukunftsorientierte Qualifikationen für Frauen;
  • Technische Qualifizierung und Einkommen für Frauen;
  • Erste Erfahrungen mit Solartechnik in den Familien;
  • Anreiz, die Solartechnik als Stromquelle zu nutzen.

Der Projekt-Fortgang kann unter www.solar-schulprogramm-sansibar-tansania.de verfolgt werden.

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